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Besuch Naturschutzgebiet im Burgschachen

20 Naturinteressierte nahmen an diesem sommerlichen Tag an der samstäglichen Exkursion ins Naturschutzgebiet Burgschachen teil.

Vom Bahnhof Eschenbach ging es mit dem Velo zur LANDI Buchrain. Markus Koller führte durch den Wald, entlang von Feldern, artenreichen Hecken, Riedwiesen und Schwemmland, dass heute für den Maisanbau genutzt wird.

Nicht nur Markus wusste Interessantes über die Flora und Fauna zu berichten, sondern auch einige Teilnehmende teilten ihr Wissen mit den Anwesenden. Die beiden Vertreterinnen der Wildstaudengärtnerei berichteten über den zugewanderten Wiesenstorchenschnabel oder das «gestreifte Süssgrass», ein schön anzusehender Neophyt, der vor allem in Feuchtwiesen schnell überhandnehmen kann und einheimische Gräser verdrängt.

Beim Hören der Vogelstimmen fiel besonders der flötende Gesang der Mönchsgrasmücke auf, mittlerweile der häufigste Brutvogel der Schweiz.

Zur Freude aller erspähte eine Teilnehmerin einen Baumfalken. Im Naturschutzgebiet Burgschachen informierte Markus Koller über die Fortschritte bei der Instandsetzung des in die Jahre gekommenen «Hides». Aus diesem Versteck soll es künftig wieder möglich sein, die Vogelwelt ungestört zu beobachten. Und dass sich dies lohnt, wurde an diesem Morgen erneut eindrücklich unter Beweis gestellt. So hörten die Teilnehmenden den Ruf einer äusserst raren Reiherart, der Zwergdommel. Dieser kleine Reiher ist im Schilf mit seiner geringen Körpergrösse von 25 bis 36 cm kaum zu sehen. Nur sein Ruf, ein raues «rru, rru, rru» verrät seinen Standort.

Auch der Eisvogel zeigte sich für einen kurzen Moment mit seinem schillernd blauen Gefieder, bevor er wieder im Dickicht verschwand.

Felix Föhn

Samstag, 13.06.26

Start

8:30 
Ende
11:00

Start Bahnhof Eschenbach / Treffpunkt Landi Buchrain